Das Datenmodell Ein Datenmodell ist eine abstrakte Darstellung der Datenstruktur der OES-Instanz. Es beschreibt, welche Daten erfasst und wie sie gespeichert werden, wie diese miteinander in Beziehung stehen und wie sie verarbeitet können. Auch die Visualisierung in der Publikationsumgebung wird teilweise hier definiert. Das Datenmodell der OES Demo wird auf der Webseite ausführlich beschrieben. So wird beispielsweise der Inhaltstyp ‚Article‘ definiert mitsamt Editor für den zu erfassenden Text und zugehörigem Formular, in dem strukturierte Daten erfasst werden können. , also die Festlegung darüber, welche Inhaltstypen Inhaltstypen (im Englischen Post Types) definieren, welche Art von Inhalten auf der Website existieren. Standardmäßig kennt WordPress verschiedene Inhaltstypen wie ‚Beiträge‘ (Posts), ‚Seiten‘ (Pages), ‚Medien‘ (für Bilder und Dateien) oder ‚Menüs‘. Darüber hinaus werden über OES benutzerdefinierte Inhaltstypen (Custom Post Types) angelegt – etwa für die OES Demo die Inhaltstypen ‚Article‘, ‚Contributor‘ oder ‚Event‘. Jeder Inhaltstyp bringt dabei eigene Eigenschaften und Felder mit, sodass Inhalte strukturiert und ihrer jeweiligen Funktion entsprechend in der Publikationsumgebung dargestellt werden können. und Taxonomien Taxonomien dienen der Kategorisierung und Gruppierung von Inhalten. Sie beschreiben Beziehungen zwischen Inhalten und ermöglichen es, Inhalte nach bestimmten Merkmalen zu ordnen oder zu filtern. WordPress bietet Standard-Taxonomien wie ‚Kategorien‘ und ‚Schlagwörter‘ (Tags). Zusätzlich lassen sich auch benutzerdefinierte Taxonomien erstellen. Diese können auf beliebige Inhaltstypen angewendet werden, um Inhalte noch gezielter zu strukturieren und auffindbar zu machen. Für das OES Demo-Datenmodell wurde z. B. die Taxonomie ‚Article Types‘ – zur Unterscheidung von Artikeln in ‚OES Applikationen‘ und ‚Referenzwerke‘ eingeführt. es gibt und wie sie miteinander verknüpft sind, wird in der OES-Redaktionsumgebung Die Redaktionsumgebung ist ein Teilbereich des Backends, auf den Redaktionsmitglieder Zugriff haben. Hier werden Inhalte wie Beiträge, Seiten oder Medien erstellt, bearbeitet und organisiert. Funktionen wie das Anlegen von Taxonomien, das Vergeben von Termen, die Bearbeitung von Metadaten oder die Nutzung von Vorschaufunktionen zählen ebenfalls dazu. Moderne Editoren wie der Gutenberg-Blockeditor oder zusätzliche Tools wie das Plugin Advanced Custom Fields erweitern die redaktionellen Möglichkeiten erheblich. Während der Admin-Bereich eher die technische Ebene abdeckt, konzentriert sich die Redaktionsumgebung auf die kreative und inhaltliche Arbeit. konfiguriert. Dieser Schritt sollte erst angegangen werden, wenn das Datenmodell konzeptionell durchdacht ist.
Eine Anleitung zur Konfiguration des Datenmodells findet sich im Kapitel Datenmodell bearbeiten.
