Konzept

Das DOI-Modul ist ein OES-Modul mit direkter Anbindung an die DataCite-REST-API Eine REST-API (Representational State Transfer) ist eine Programmierschnittstelle, über die zwei Systeme strukturiert miteinander kommunizieren können, meist über das HTTP-Protokoll. Anfragen erfolgen über standardisierte Methoden wie GET (Daten abrufen), POST (Daten anlegen), PUT/PATCH (Daten ändern) oder DELETE (Daten löschen), jeweils gerichtet an eine eindeutige Adresse (Endpoint). Die Antwort erfolgt üblicherweise in einem maschinenlesbaren Format wie JSON. REST-APIs werden häufig genutzt, um externe Dienste automatisiert anzusprechen, ohne deren Weboberfläche manuell zu bedienen. . Ausgelöst wird die Registrierung über einen „Request DOI“-Button direkt am Beitrag Ein Beitrag (Post) ist in WordPress ein Inhaltselement eines Inhaltstyps. In der OES Demo beispielsweise der einzelne ‚Article‘ Deutsches Wörterbuch oder der ‚Contributor‘ Carl Contributor. Beiträge erscheinen in OES als Einzeldarstellung und werden typischerweise in alphabetischer Reihenfolge auf Listendarstellungen in der Publikationsumgebung ausgegeben. Sie lassen sich über Taxonomien kategorisieren und verschlagworten. (z.B. Artikel) in der Redaktionsumgebung Die Redaktionsumgebung ist ein Teilbereich des Backends, auf den Redaktionsmitglieder Zugriff haben. Hier werden Inhalte wie Beiträge, Seiten oder Medien erstellt, bearbeitet und organisiert. Funktionen wie das Anlegen von Taxonomien, das Vergeben von Termen, die Bearbeitung von Metadaten oder die Nutzung von Vorschaufunktionen zählen ebenfalls dazu. Moderne Editoren wie der Gutenberg-Blockeditor oder zusätzliche Tools wie das Plugin Advanced Custom Fields erweitern die redaktionellen Möglichkeiten erheblich. Während der Admin-Bereich eher die technische Ebene abdeckt, konzentriert sich die Redaktionsumgebung auf die kreative und inhaltliche Arbeit. — ein Wechsel zu einem externen Tool ist dabei nicht nötig. Beim Klick sammelt OES automatisiert Titel, Creators, Förderangaben und weitere im OES-Schema Das OES-(Datenobjekt-)Schema beschreibt die Struktur, Eigenschaften und Beziehungen eines Datenobjekts für verschiedene Ausgaben. Beispielsweise definiert das Schema für einen Inhaltstypen, welche Daten in der Einzeldarstellungals Metadatenausgegeben werden, welches Feld den Titel des Beitragsenthält, ob die Beiträge in der Redaktionsumgebung mit einer Versionierung angelegt werden, welche Felder für eine Normdatenübername durch eine API in Frage kommen oder weitere schematische Konfigurationen für OES Module. des OES-Datenmodell Ein Datenmodell ist eine abstrakte Darstellung der Datenstruktur der OES-Instanz. Es beschreibt, welche Daten erfasst und wie sie gespeichert werden, wie diese miteinander in Beziehung stehen und wie sie verarbeitet können. Auch die Visualisierung in der Publikationsumgebung wird teilweise hier definiert. Das Datenmodell der OES Demo wird auf der Webseite ausführlich beschrieben. So wird beispielsweise der Inhaltstyp ‚Article‘ definiert mitsamt Editor für den zu erfassenden Text und zugehörigem Formular, in dem strukturierte Daten erfasst werden können. gepflegte Felder Ein Custom Field (benutzerdefiniertes Feld) ist ein zusätzliches Datenfeld in WordPress, mit dem Inhalte um strukturierte Daten erweitert werden können, die über den eigentlichen Text hinausgehen. Custom Fields ermöglichen die Erfassung spezifischer Metadaten wie Datumsangaben, IDs, Referenzen oder normierter Begriffe. In OES werden Custom Fields genutzt, um strukturierte Daten gemäß dem definierten Datenmodell zu erfassen. Die Verwaltung dieser Felder erfolgt über das Plugin Advanced Custom Field. , übersetzt sie in die entsprechenden DataCite-Metadatenfelder und übergibt sie per API-Call an DataCite. DataCite registriert daraufhin die DOI und verknüpft sie mit der Landing Page Eine Zielseite, auf die ein Link, eine Kampagne oder ein Identifier verweist und die dort ankommenden Besucher zuerst sehen. Sie fasst die wichtigsten Informationen zu einem Angebot, Objekt oder Thema kompakt zusammen und dient häufig auch als Einstiegspunkt für eine bestimmte Aktion (z. B. Anmeldung, Kauf, weiterführende Navigation). Im wissenschaftlichen bzw. Publikations-Kontext bezeichnet eine Landing Page meist die dauerhafte, referenzierbare Seite eines einzelnen Objekts — etwa eines Artikels, Datensatzes oder Repositoriums-Eintrags —, unabhängig davon, worauf konkret verwiesen wird. des Beitrags; diese Verknüpfung bleibt auch bei späteren URL Eine URL (Uniform Resource Locator) ist die eindeutige Webadresse, über die eine Ressource im Internet aufgerufen werden kann, z. B. eine Webseite, ein Bild oder ein Dokument. URLs bestehen typischerweise aus mehreren Teilen: dem Protokoll (z. B. https://), dem Domainnamen (z. B. example.com) und optional einem Pfad zu einer spezifischen Seite oder Datei (z. B. /datenschutzerklaerung). -Änderungen gültig, da lediglich die Zielresolution aktualisiert wird, während die DOI selbst stabil bleibt. Abschließend wird die DOI am Beitrag gespeichert und dort angezeigt.

Ablauf:
Redakteur*in klickt „Request DOI“ am Beitrag


OES sammelt Metadaten aus dem gemappten Datenmodell


API-Call (POST) an DataCite


DataCite registriert die DOI, verknüpft mit der Landing-Page-URL


DOI wird im Beitrag gespeichert & angezeigt