Um das DOI-Modul in einem Projekt Ein OES Projekt bezeichnet das Gesamtvorhaben zur Umsetzung einer OES-Anwendung. Es umfasst konzeptionelle, redaktionelle und technische Aspekte, darunter Zielsetzung, Inhalte, Datenmodell, Gestaltung, Infrastruktur und Workflows. Ein OES Projekt kann eine oder mehrere OES-Instanzen umfassen. zu nutzen, werden benötigt:
- Ein DataCite-Repository-Account (Mitgliedschaft bei DataCite bzw. einem nationalen Konsortium, z. B. über die jeweilige Bibliotheks-/Konsortialstruktur) mit Zugangsdaten (Username/Passwort) für Produktiv- und ggf. Testumgebung.
- Ein eigenes DOI-Präfix, das der Organisation von DataCite zugewiesen wurde.
- Ein bereits bestehendes OES-Datenmodell Ein Datenmodell ist eine abstrakte Darstellung der Datenstruktur der OES-Instanz. Es beschreibt, welche Daten erfasst und wie sie gespeichert werden, wie diese miteinander in Beziehung stehen und wie sie verarbeitet können. Auch die Visualisierung in der Publikationsumgebung wird teilweise hier definiert. Das Datenmodell der OES Demo wird auf der Webseite ausführlich beschrieben. So wird beispielsweise der Inhaltstyp ‚Article‘ definiert mitsamt Editor für den zu erfassenden Text und zugehörigem Formular, in dem strukturierte Daten erfasst werden können. für den betreffenden Inhaltstypen Inhaltstypen (im Englischen Post Types) definieren, welche Art von Inhalten auf der Website existieren. Standardmäßig kennt WordPress verschiedene Inhaltstypen wie ‚Beiträge‘ (Posts), ‚Seiten‘ (Pages), ‚Medien‘ (für Bilder und Dateien) oder ‚Menüs‘. Darüber hinaus werden über OES benutzerdefinierte Inhaltstypen (Custom Post Types) angelegt – etwa für die OES Demo die Inhaltstypen ‚Article‘, ‚Contributor‘ oder ‚Event‘. Jeder Inhaltstyp bringt dabei eigene Eigenschaften und Felder mit, sodass Inhalte strukturiert und ihrer jeweiligen Funktion entsprechend in der Publikationsumgebung dargestellt werden können. , aus dem sich die DataCite-Pflichtfelder (Titel, Creator, Typ, URL …) ableiten lassen. Beispielsweise ein Artikel.
- Redaktionelle Klarheit darüber, wer DOIs auslösen darf und wann (z. B. erst nach Peer Review bzw. redaktioneller Freigabe) — das Modul selbst erzwingt hier keine Policy, sie muss über den redaktionellen Prozess sichergestellt werden.
- Empfehlung: zunächst mit der DataCite-Testumgebung (Sandbox) arbeiten, bevor auf Produktivbetrieb umgestellt wird.
