DOI für einen Inhaltstypen aktivieren
Die DOI-Unterstützung wird pro Inhaltstyp Inhaltstypen (im Englischen Post Types) definieren, welche Art von Inhalten auf der Website existieren. Standardmäßig kennt WordPress verschiedene Inhaltstypen wie ‚Beiträge‘ (Posts), ‚Seiten‘ (Pages), ‚Medien‘ (für Bilder und Dateien) oder ‚Menüs‘. Darüber hinaus werden über OES benutzerdefinierte Inhaltstypen (Custom Post Types) angelegt – etwa für die OES Demo die Inhaltstypen ‚Article‘, ‚Contributor‘ oder ‚Event‘. Jeder Inhaltstyp bringt dabei eigene Eigenschaften und Felder mit, sodass Inhalte strukturiert und ihrer jeweiligen Funktion entsprechend in der Publikationsumgebung dargestellt werden können. in den OES-Schema Das OES-(Datenobjekt-)Schema beschreibt die Struktur, Eigenschaften und Beziehungen eines Datenobjekts für verschiedene Ausgaben. Beispielsweise definiert das Schema für einen Inhaltstypen, welche Daten in der Einzeldarstellungals Metadatenausgegeben werden, welches Feld den Titel des Beitragsenthält, ob die Beiträge in der Redaktionsumgebung mit einer Versionierung angelegt werden, welche Felder für eine Normdatenübername durch eine API in Frage kommen oder weitere schematische Konfigurationen für OES Module. -Einstellungen aktiviert.


- Den Inhaltstyp (z. B. Articles) über das Dropdown oben auswählen.
- Im Tab General die Checkbox Enable DOI aktivieren.
- Save Changes/Speichern klicken.
Nach der Aktivierung erscheint für diesen Inhaltstypen ein neuer Tab DOI neben General, Single und Archive — dort wird das Feld-Mapping konfiguriert (siehe nächster Abschnitt).
Felder auf das DataCite-Schema mappen
OES → Schema → [Inhaltstyp] → DOI
Nach der Aktivierung der DOI-Unterstützung wird festgelegt, wie die internen Felder des Inhaltstyps auf die von DataCite geforderten Metadatenfelder abgebildet werden. Für jedes Metadatenfeld kann entweder ein bestehendes Feld aus dem OES Datenmodell Ein Datenmodell ist eine abstrakte Darstellung der Datenstruktur der OES-Instanz. Es beschreibt, welche Daten erfasst und wie sie gespeichert werden, wie diese miteinander in Beziehung stehen und wie sie verarbeitet können. Auch die Visualisierung in der Publikationsumgebung wird teilweise hier definiert. Das Datenmodell der OES Demo wird auf der Webseite ausführlich beschrieben. So wird beispielsweise der Inhaltstyp ‚Article‘ definiert mitsamt Editor für den zu erfassenden Text und zugehörigem Formular, in dem strukturierte Daten erfasst werden können. des Inhaltstyps gewählt oder ein statischer Wert bzw. JSON JSON (JavaScript Object Notation) ist ein leichtgewichtiges, textbasiertes Datenformat zum strukturierten Austausch von Informationen zwischen Systemen. Daten werden dabei als Schlüssel-Wert-Paare sowie verschachtelte Listen und Objekte dargestellt, z. B. {’name‘: ‚Beispiel‘, ‚jahr‘: 2026}. JSON ist sprachunabhängig, gut menschenlesbar und wird u. a. häufig verwendet, um Daten über APIs zu übertragen oder komplexe, mehrteilige Konfigurationen kompakt abzubilden. -String direkt eingetragen werden.
Pflichtfelder (Mandatory)


| DataCite-Feld | Config-Key | Beispiel-Mapping der OES Demo |
|---|---|---|
| URL | url | Permalink |
| Creators | creators | z. B. Feld Authors |
| Default creator | default_creators | Fallback-Creator, falls das Item selbst keinen liefert |
| Title | title | Title |
| Types | types | z. B. Text |
Empfohlene Felder (Recommended)
| DataCite-Feld | Config-Key | Beispiel-Mapping der OES Demo |
|---|---|---|
| Subjects | subjects | z. B. ein Taxonomie-Feld wie Keywords |
| Contributors | contributors | Kann über eine JSON-Struktur gemappt werden, z.B. [{"name":"Editorin, Edith","contributorType":"Editor","nameType":"Personal"}] |
| Geolocations | geoLocations | z. B. ein Relationship-Feld Places |
| Date (Created / Published) | date_created | z. B. Published |
| Date (Updated / Last Edited) | date_updated | z. B. Last Edited |
| Description | description | z. B. Excerpt |
Optionale Felder
| DataCite-Feld | Config-Key | Hinweise |
|---|---|---|
| Subtitle | Subtitle | |
| Translated Title | TranslatedTitle | |
| Alternative Title | AlternativeTitle | |
| Language | language | z. B. der Language-Wert eines übergeordneten Felds |
| Rights | rights | Muss einem Eintrag aus der SPDX-Lizenzliste entsprechen. Z.B. Creative Commons Creative Commons bezeichnet eine Reihe standardisierter Lizenzmodelle, mit denen Urheber*innen festlegen können, unter welchen Bedingungen ihre Werke genutzt, verbreitet und weiterverarbeitet werden dürfen. CC-Lizenzen ermöglichen eine rechtssichere Weitergabe von Inhalten und sind besonders im wissenschaftlichen und offenen Publikationskontext verbreitet. In OES können Creative-Commons-Lizenzen als strukturierte Metadaten erfasst und einzelnen Inhalten, etwa ‚Article‘-Beiträgen, zugewiesen werden. Dadurch wird transparent gemacht, wie Inhalte genutzt und zitiert werden dürfen. Die verschiedenen Lizenzarten können auf der Creative Commons-Webseite eingesehen werden. |
| Version | version | |
| Funding References | fundingReferences |
Additional JSON
| Feld | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Additional parameters | Freies Feld für zusätzliche Metadaten, die durch die obigen Felder nicht abgedeckt sind. Wert muss gültiges JSON sein. | [{"name":"Editorin, Edith","contributorType":"Editor","nameType":"Personal"}] |
Creators und Contributors
Sub-Mapping für strukturierte Creator-/Contributor-Objekte, die an DataCite gesendet werden:
| Feld | Config-Key | Beispiel-Mapping der OES Demo |
|---|---|---|
| Name (required) | name | z. B. Post Title (WordPress) |
| Given Name | givenName | z. B. First name |
| Family Name | familyName | z. B. Surname |
Subjects (Keywords)
| Feld | Config-Key | Beispiel-Mapping der OES Demo |
|---|---|---|
| Subject (required) | subject | z. B. Name (WordPress) |
Geolocations (Places)
| Feld | Config-Key | Beispiel-Mapping der OES Demo |
|---|---|---|
| Geolocation place (required) | geoLocationPlace | z. B. Name |
| GeoLocation point (Latitude) | geoLocationPointLat | z. B. Latitude |
| GeoLocation point (Longitude) | geoLocationPointLon | z. B. Longitude |
Komplexe, wiederholbare Strukturen (z. B. mehrere Creators mit Affiliations oder mehrere Contributors) lassen sich auch als JSON-String mit Feld-Platzhaltern statt als einzelne Feldreferenz abbilden — so können die internen Daten in die von DataCite erwartete Array-/Objektstruktur transformiert werden.
Mit Save Changes/Speichern wird das Mapping übernommen. Das vollständige Schema kann hier aufgerufern werden: DataCite-Metadaten-Schema-Referenz.
