OES Demo erkunden

Unter demo.open-encyclopedia-system.org steht eine exemplarische Online-Enzyklopädie bereit. Sie zeigt, wie eine fertige OES-Anwendung aus Nutzendenperspektive wirkt: Artikeldarstellung Jedes Inhaltselement (vom Typ ‚Article‘ oder ‚Contributor‘, usw.) hat eine sogenannte Einzeldarstellung (single), bei der nur das ausgewählte Element entsprechend der OES-Konfigurationen ausgegeben wird. In einem Theme bezieht sich die Single-Darstellung auf die Einzelansicht eines Inhalts, zum Beispiel eines einzelnen Beitrags oder einer Seite, wie etwa die Darstellung des ‚Article‘s Deutsches Wörterbuch in der OES Demo. Sie wird typischerweise über eine Template-Datei gesteuert. In dieser Darstellung wird der komplette Inhalt ausgegeben – inklusive Titel, Text, Bildern, Metadaten (z. B. Veröffentlichungsdatum, Autor) und OES Blöcken. Die Single-Ansicht bietet somit den vollen Fokus auf ein einzelnes Objekt und ermöglicht eine detaillierte Darstellung. , Filterung, Navigation Die Navigation auf einer WordPress-Seite bezeichnet die strukturierte Sammlung von Menüelementen (z. B. Seiten, Beiträge, Custom Links, Kategorien), die in der Publikationsumgebung – meist im Header – angezeigt werden, um den Besucher*innen eine klare Orientierung und schnellen Zugriff auf relevante Inhalte zu bieten. , Mehrsprachigkeit Mehrsprachigkeit bezeichnet die Fähigkeit einer Website, mehrere Sprachversionen parallel bereitzustellen. Inhalte (Texte, Menüs, Metadaten, URLs etc.) werden sprachlich übersetzt. Benutzer*innen können über eine Sprachauswahl (z. B. Button, Dropdown oder Flaggen-Icon in der Navigation) zwischen den Versionen wechseln. Die OES Demo liegt z. B. zweisprachig auf Englisch und Deutsch vor. , Suche, Verknüpfungen im Wissensbestand.

Beim Erkunden der Demo lohnt es sich, folgende Fragen im Kopf zu behalten:

  • Wie sind Artikel (Lemmata) aufgebaut? Welche Metadaten Metadaten sind ‚Daten über Daten‘. Sie beschreiben den Inhalt, die Struktur und weitere Eigenschaften eines Datenobjekts. In Bezug auf wissenschaftliche Publikationen helfen Metadaten dabei, Inhalte besser zu erschließen und zu verknüpfen, zu visualisieren, sie korrekt zu zitieren und sie in Datenbanken, Bibliotheken und Suchmaschinen auffindbar zu machen. Im OES Demo Datenmodell sind für den Inhaltstyp ‚Article‘ strukturierte Daten wie Autor*innen, Artikeltyp, Sprache, Creative Commons Licence, verknüpfte Personen, Orte etc. als Metadaten definiert. werden angezeigt?
  • Wie werden Mitwirkende, Literatur, Glossareinträge und Register Mit OES kann für Inhaltstypen vom Schematyp ‚Indexelement‘ in der Publikationsumgebung eine Listendarstellung ausgegeben werden, auf der alle Beiträge verschiedener Inhaltstypen gesammelt auf einer Index-Seite ausgegeben werden. Eine Index- bzw. Registerseite ist damit eine speziell strukturierte Seite, die eine alphabetische oder thematische Übersicht aller Einträge bietet – also eine Art Inhaltsverzeichnis oder Schlagwortverzeichnis. Sie soll Benutzer*innen dabei helfen, Inhalte schnell zu finden und systematisch zu durchsuchen. mit Artikeln verknüpft?
  • Welche Filter- und Suchmöglichkeiten gibt es?

Auf Wunsch kann über das OES-Team auch ein Blick in eine bestehende Redaktionsumgebung Die Redaktionsumgebung ist ein Teilbereich des Backends, auf den Redaktionsmitglieder Zugriff haben. Hier werden Inhalte wie Beiträge, Seiten oder Medien erstellt, bearbeitet und organisiert. Funktionen wie das Anlegen von Taxonomien, das Vergeben von Termen, die Bearbeitung von Metadaten oder die Nutzung von Vorschaufunktionen zählen ebenfalls dazu. Moderne Editoren wie der Gutenberg-Blockeditor oder zusätzliche Tools wie das Plugin Advanced Custom Fields erweitern die redaktionellen Möglichkeiten erheblich. Während der Admin-Bereich eher die technische Ebene abdeckt, konzentriert sich die Redaktionsumgebung auf die kreative und inhaltliche Arbeit. gewährt werden. Einen Zugang zu einer OES-Redaktionsumgebung erhalten Sie auf Anfrage unter info@open-encyclopedia-system.org. Hier lässt sich nachvollziehen, wie das zugrundliegende Datenmodell Ein Datenmodell ist eine abstrakte Darstellung der Datenstruktur der OES-Instanz. Es beschreibt, welche Daten erfasst und wie sie gespeichert werden, wie diese miteinander in Beziehung stehen und wie sie verarbeitet können. Auch die Visualisierung in der Publikationsumgebung wird teilweise hier definiert. Das Datenmodell der OES Demo wird auf der Webseite ausführlich beschrieben. So wird beispielsweise der Inhaltstyp ‚Article‘ definiert mitsamt Editor für den zu erfassenden Text und zugehörigem Formular, in dem strukturierte Daten erfasst werden können. konfiguriert ist und wie Inhalte strukturiert erfasst werden.

Die Publikationsumgebung Die Publikationsumgebung, oft auch als Frontend bezeichnet, ist die öffentlich sichtbare Webseite, wie sie den Besucher*innen im Browser dargestellt wird. Sie bildet das Ergebnis der Arbeit im Backend ab und setzt die Inhalte mithilfe des aktiven Themes und der projektspezifischen Anpassungen in ein visuell ansprechendes Layout um. Navigation, Design, Funktionalität und Responsivität prägen das Nutzererlebnis auf dieser Ebene. Alle Inhalte, die im Backend erstellt und gepflegt wurden, werden hier ausgespielt – abhängig von Einstellungen, Sichtbarkeitsregeln und dem jeweiligen Nutzungskontext. der OES-Demo ein guter Ausgangspunkt, um zu verstehen, wie die späteren Inhalte wirken – und um frühzeitig Rückschlüsse auf die eigene inhaltliche Struktur zu ziehen.